Faszination Charts

      

Hiltton Schallplatten - 20 an der Zahl, 19 Singles und eine Langspielplatte - erschienen zwischen 1966 und 1969.                                                         Inhaber und Gründer war Emil Hilt, geboren am 13.04.1933 in Landkern/Eifel.

Gleichzeitig führte Hilt gemeinsam mit den Teilhabern Jürgen Wentorf, Jörg Schmeier und Heinrich Wischnowski das eigene Audio-Tonstudio in Berlin-Wilmersdorf, wo auch die Meisten der Aufnahmen entstanden.

Die erste Hiltton-Produktion mit Clarissa May erschien im November 1966 auf Ariola - Hansa mit der Katalognummer 19 224 AT.   

 Sie zeigte die Platte als`eine Hiltton Produktion`(li.) und wies bereits das typische Hiltton - Logo (re.) auf.  

In der Folgezeit erschienen Hiltton Platten auf dem eigenen Hiltton Label, wobei die ersten Scheiben noch den Vermerk `VERTRIEB: W+H 5445 Kottenheim` tragen (s.unten).

      

Das Kürzel W + H steht für Produktion Wischnowski & Hilt OHG.

Zu den Toningenieuren, die im Audio-Tonstudio die Regler bedienten gehörte u.a. auch Giorgio Moroder, der sich auch als Instrumentalist (Gitarre, Keyboards, Backing-Vocals) miteinbrachte.                                                

 

Die Schallplattenfirma Hitton, ein Sublabel der Deutschen Vogue, strebte seiner Zeit einen Prozess wegen Namensverwechslung gegen Hilt und Hiltton Records an. Dieser Prozess wurde jedoch schon im Vorfeld niedergeschmettert, da Hilt sein eigenes Logo vorzeitig urheberrechtlich schützen ließ.

Nr. A-001

Der ehemalige Fremdenlegionär Jürgen Wentorf war nicht nur Teilhaber des Audio Tonstudios, sondern auch als Tonassistent, Komponist und Interpret aktiv.

An den Reglern: Giorgio Moroder

 

Best. Nr. A-002 

Komponiert von Emil Hilt (Golden Gate).

Victor Behrens (Trompete) erlernte sein "Handwerk" bei Horst Eicher (Berliner Philharmoniker) und spielte später in der Horst Jankowski Bigband.

 

Best. Nr. A - 003

Auch an dieser Platte war Hilt als Komponist beteiligt. Textzeile der süffigen Beatlesparodie: " Ich traf einmal den Beatle-Joe, yeah yeah yeah, der spielte nur mit 1000 Phon, yeah yeah yeah."   

 


Best. Nr. A -003

Diese Platte erschien mit einem zweiten Alternativcover. Makaberer Hintergrund: Jürgen Wentorf (links mit der Pistole) hat sich später selber erschossen.

 

 

Best. Nr. A -004

Stefan Behrens, der Bruder von Victor (s.o.) war/ist ein beliebter Fernehschauspieler(Derrick, der Alte, Tatort, Timm Thaler) und ebenso die deutsche Synchron Stimme von Mike Nesmith von den Monkees in der gleichnahmigen TV-Serie. 

 

Es ist kein Zufall, dass nur einzelne Gesichtspartien auf der Hülle erscheinen, da die Bildrechte vergeben waren.

Best. Nr. A -005

The Chaps kamen aus Luxemburg und stießen auf Anraten des Radiomoderators Camillo Felgen zu Hiltton. Ein Presse-formular zu den Chaps findet ihr  hier klicken!

 

Best. Nr. A -006 

Mit dem Orchester Ralf Nowy.

Komposition (Greenhorn):          Emil Hilt

Am Mischpult:        Giorgio Moroder

 


Best. Nr. A -007

Hinter dem Pseudonym Sweet Pete versteckt sich Peter Rainford, der Ehemann von Tina Rainford, die mit der Drafi Deutscher Komposition Silver Bird 1976 einen Top 5 Hit in Deutschland feiern konnte.

 

Best. Nr. A -008

Sängerin Stefanie Wetzel stammte aus einer musikalischen Familie. Ihr Vater war Holzblas - Instrumentenbauer und belieferte gar einen Mr. Acker Bilk in London. 

 

Best. Nr. A -009 

Von dieser Bier Pipeline

fehlt heute jede Spur.

 


Best. Nr. A -010 

Zuvor hatte Wolfgang Graf bereits für Polydor und Telefunken Schallplatten aufgenommen und an den Deutschen Schlagerfestspielen 1966 teilgenommen.

 


Best. Nr. A -011

Ron Simmonds -Berühmter Trompete, der u.a. bei Ted Heath, dem London Jazz Orchestra, Max Greger, Werner Müller und dem Rias Tanzorchester spielte.               Komponist:    Pictures of Love = Emil Hilt

 


Best. Nr. A -012

Ralf Anders ist Sänger Ralf Bauch aus Andernach am Rhein. Sweety My Darling wurde von Dietrich 'Lonny' Geilenberg und Christian Titze von den Ramblin' Guitars komponiert.

 


Best. Nr. A -013

Eine komplette Langspielplatte (die einzige) mit Seemannslieder.

Arrangiert und bearbeitet von Gordon & Hilt. 

 

Best. Nr. A -014

Die letzte Garde -

Von 1000 Die Letzten / Ohne Heimat

                            

 

Best. Nr. A -015

Zu den Rabatzer gehörte der Sänger Horst Christ aus Lahnstein. Christ landete als Texter von Peter Lauch und die Regenpfeifer einen Nr. 1 Hit in Deutschland (unten weiter)

 

Best. Nr. A -016

Das kommt vom Rudern, das kommt vom Segeln (das kommt vom rudirudi-ralala) stand im Herbst 1964 6 Wo. auf Platz 1 der deutschen Verkaufscharts. 

 


Best. Nr. A -017  

Best. Nr. A -018  


Best. Nr. A -023

(Die Best. Nr. 019 bis 022 wurden nicht besetzt).     

a/s Esperanto

b/s Klabautermann

 

 

Ich danke Emil Hilt für die freundliche Unterstützung.

Der Großteil der abgebildeten Schallplatten stammt aus der Sammlung Paul Breitbach aus Polch. Auch hierfür herzlichen Dank.

Startseite                                            Kontakt/Impressum